Mind Maps - SPc Verlag Schulplaner

Mind Maps

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Was ist eine Mind Map?

Mind Mapping ist eine beliebte Wiederholungstechnik, die Lerner dazu ermutigt, Schlüsselbegriffe um ein zentrales Thema zu gruppieren. Für den besten Lerneffekt ist es wichtig, verschiedene Sinne anzusprechen; so merkt sich das Gehirn Informationen am besten. Daher kann Mind Mapping insbesondere zur Wiederholung vor Klassenarbeiten oder Klausuren hilfreich sein: Informationen werden schneller aufgenommen und man spart sich das wiederholte Lesen des gleichen Texts.

Der Prozess des Mind Mappings hat sich mittlerweile so sehr weiterentwickelt, dass Geschäftsunternehmen spezialisierte Software-Entwickler einstellen, um Informationen am sinnvollsten visuell umzusetzen. Mustererkennung ist eine unserer zentralen kognitiven Fähigkeiten, daher macht es sehr viel Sinn, Mind Maps zu erstellen, um entsprechende Informationen auch wirklich im Kopf zu behalten.

Wie sieht eine Mind Map aus?

Nach landläufiger Meinung gibt es ein paar Charakteristiken, die eine gute Mind Map auf jeden Fall aufweisen sollte:

  1. Das zentrale Thema der Mind Map sollte in der Mitte des Blatts geschrieben oder gemalt werden
  2. Oberbegriffe teilen sich als Hauptäste vom zentralen Thema ab
  3. Wörter der zweiten Gedankenebene tauchen als Nebenäste oder “Zweige” auf, welche von den Hauptästen abgehen – und weitere Ebenen können hinzugefügt werden
  4. Äste können mehrere Ideen verbinden, wenn diese zusammenhängen
  5. Schlüsselwörter können auch entlang der Äste geschrieben werden

Noch wichtiger ist, dass die Mind Map eine visuelle Stütze ist, die dem Lerner dabei hilft, Informationen zu behalten.

Versuchen Sie es selbst

Tony Buzan ist ein Experte für kognitives Training und gilt als der Erfinder der Mind Map: Er hat den Namen geprägt und ist eine der treibenden Kräfte hinter ihrer Verbreitung. Hier finden Sie einige der Tipps, die er für erfolgreiches Mind Mapping gibt:

  1. Mit Farben arbeiten! Farben sind gut, um die Mind Map lebendiger zu gestalten, und Farben regen das Gehirn an.
  2. Wenn die Äste gebogen sind, regt das das Gehirn sogar noch mehr an.
  3. Schlüsselbegriffe benutzen: kurz und einprägsam funktioniert am besten. In der Kürze liegt die Würze!
  4. Verbindungen schaffen. Wenn es mehrere Ideen und Assoziationen gibt, merkt man sie sich besser, wenn man sich die Reise zwischen zwei Stichwörtern oder Ideen bildlich vorstellen kann.
  5. Bilder nutzen: Man muss kein Künstler sein, aber selbst ein paar Kritzeleien können helfen, damit das Gehirn am Ball bleibt.

Vielleicht bevorzugen Ihre Schüler ja doch ein Karteikartensystem? In unserer Online-Bibliothek findet man Anleitungen für beide Methoden, damit Ihre Schüler bei ihren Wiederholungen so erfolgreich sind wie möglich.